Netzüberwachung
PNMS steht für Paging Netzwerk Monitoring System. Der PNMS-PC ist das dabei Herzstück bei der Netzüberwachung.
Dieser fordert die Monitorstationen (welche ja das Netz überwachen) auf, in periodischen Abständen einen Status der Basisstationen zu übermitteln. Diese Übermittlung erfolgt über die Luftschnittstelle, somit ist der gesamte Alarmierungsweg der Basisstation sichergestellt. Der PNMS-PC kann sowohl lokal als auch mittels Remotezugriff betrieben werden.
Das gesamte Alarmierungsnetz (also alle Basisstationen)
wird durch so genannte über das Land verteilte Monitorstationen permanent und
vollautomatsch überwacht, sollte es bei der Überwachung bei der einen oder
anderen Basisstation eine Abweichung zum jeweiligen Soll-Zustand geben, wird
automatisch ein bereitschaftshabender Techniker verständigt. Automatisch
überwacht werden alle notwendigen Betriebszustände wie Akku/Netzbetrieb,
Unterbruch oder Kurzschluss am Antennenweg sowie auch die aktuelle Qualität der
Anbindung an den Satelliten, Betriebsstundenzähler, usw. Im Störungsfall werden
wie erwähnt die Standorte entweder sofort remote wieder entstört, sollte
aufgrund besonderer Umstände (Witterung, usw.) ein Alarmierungsstandort
tatsächlich nicht sofort entstört werden können, und auch umliegende
Senderstandorte fallweise ein zu schwaches Signal für eine gesicherte
Alarmierung liefern, wird einfach der Mobile Alarmierungsstandort (Mobile
Paging Unit) vor Ort gebracht und in Betrieb genommen.

Durch eine Weiterentwicklung von NOTRUF NÖ ist nun der Überwachungsvorgang vollautomatisch und kann nicht nur via VPN-Verbindungen vom PNMS-PC bedient werden, sondern auch gleich direkt mittels Benutzernamen/Paßwort von jedem Internetzugang. Zusätzlich zu den direkt abrufbaren Logfiles aller Alarmierungsstandorte, wird der aktuelle Status vom Alarmierungsnetz nun auch grafisch dargestellt.


