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Netzausbau



Je nach Anforderungen bzw. Anfragen wurden und werden die erforderlichen Gebiete auf- oder ausgebaut bzw. auch einzelne Basisstationen als "Inseln" in Betrieb genommen, wenn nur eine lokale Alarmierung gewünscht ist. Diese Inseln können sich auch in anderen Bundesländer oder Ländern in Europa befinden - einzige Bedingung ist, dass sich das Gebiet noch in der Ausleuchtzone vom Satelliten befindet.


Funknetzplanung

Bei der Funknetzplanung wird von bestehenden Antennentragwerken mittels Planungssoftware die Funkausbreitung berechnet, was sehr viel Planungs- und Rechenarbeit erfordert. Da nicht immer alle Standorte den gewünschten Erfolg in der Ausbreitung bringen, kann es durchaus vorkommen, dass gegenfalls wieder ein ganzes Gebiet (also ein bereits berechneter Verbund mehrer Standorte) neue berechnet werden muss, nur weil einer der geplanten Standorte nicht die notwendige Funkausbreitung hat, keine Untermiete am Antennentragwerk möglich ist oder geplante Leistungen nicht genehmigt werden.

Die Funknetzplanung ist somit ein zeitaufwendiges Unterfangen, welches schlussendlich aber für ein verlässliches Alarmierungsnetz unerlässlich ist. Eine besonders grosse Herausforderung in der Netzplanung stellt naturgemäß unter anderem die Topographie von Österreich dar. Durch grossflächige Überlappungen der Ausleuchtzonen jeder einzelnen Basisstation ist eine gesicherte Alarmierung möglich.

   

überlappende Ausleuchtzonen


Berechnungsplot eines einzelnen Standortes





Berechnungsplot eines Standortverbundes




Aufnahmen aus der Sicht des Satelliten





Beispiel einer herausfordernden Topographie

 

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