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Organisationsübergreifende Pagerverwendung




Das Land Niederösterreich ist stolz darauf, ein Land der Freiwilligen zu sein. Dementsprechend kommt es auch sehr oft vor, dass viele Personen gleich in mehreren Hilfsorganisationen tätig sind. Damit nicht jede Organisation jeweils einen Pager für die „eigene“ Alarmierung anschaffen muss (spart nicht nur Kosten, sondern macht auch den Gürtel etwas komfortabler), können durch die organisationsübergreifende Pagerdatenbank, gekoppelt mit einer gegenseitig abgestimmten Rufnummernkoordination, die Pager auch organisationsübergreifend verwendet werden.

Dabei ist es für die Alarmierung nicht von Relevanz, welche Organisation der „Hauptbesitzer“ vom Pager ist. Die Pager sind von allen Organisationen kompatibel zu den jeweils anderen Organisationen, da sich die übergreifende Koordination nicht im Pager selbst abspielt, sondern in einer umfangreichen Datenbank im Hintergrund.


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Was muss man zur organisationsübergreifenden Pagerverwendung tun?

Zur organisationsübergreifenden Verwendung muss man NICHTS tun. Ein einmal programmierter Pager kann in allen Organisationen verwendet werden, es wird dazu einfach die Einzelrufnummer des Pagers verwendet und entsprechend in den Einsatzleitsystemen angesteuert (mann muss also nicht mehr alle Rufnummern und Alarmschleifen aller Organisationen in den Pager einspeichern und kommt somit auch mit den Speicherplätzen im geförderten Feuerwehrpager DE910 bzw. dem bestehenden Rettungspager DE900 aus).

Diese Möglichkeit steht seitens NOTRUF NÖ ab sofort zur Verfügung, d.h. jeder neue Feuerwehrpager kann auch sofort nach Auslieferung zur Alarmierung im Rettungsdienst verwendet werden (persönliche Alarmausweitung im Fahrdienst, First-Responder, usw.).

Seitens der BAZen und LWZ muss dieses feature noch implementiert werden und steht aus heutiger Sicht 2013 zur Verfügung, ab dann kann ein bereits bestehender Pager vom Rettungsdienst auch zur Feuerwehralarmierung verwendet werden.



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