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Referenzen

Vereinzelt aber doch immer wieder auftretende Ausfälle in der öffentlichen Infrastruktur (Strom, GSM, Festnetz, usw.) aufgrund technischer Probleme oder Naturereignissen (Sturm, Schnee, Hochwasser, usw.) zeigen auf, dass es unabkömmlich ist, Einsatzmittel welche zum Schutz von Leben und Gut zur Verfügung stehen, über eine völlig unabhängige und gesicherte Technik zu alarmieren.
Denn gerade in solchen Ausnahmefällen sind die unentbehrlichen Dienste der Blaulichtorganisationen mehr als üblich gefragt - und gerade hier muss ebenfalls die gewohnte Alarmierung sichergestellt sein.

Nach dem endgültigen Abschalten das analogen Pagernetzes der Mobilkom (ÖPR-II) im Jahre 2002, mussten die Einsatzkräfte auf halbherzige, langsame und veraltete Alarmierungslösungen zurückgreifen - im Zuge des Handynetzausbaues musste auch immer mehr SMS als "Alarmierungs"alternative eingesetzt werden, da die analogen Funknetze für eine derartige Massenalarmierung nicht ausgelegt waren.

Seit 2005 steht nun in Ostösterreich den Einsatzkräften wieder ein landesweites Alarmierungsnetz zur Verfügung - ohne Kosten in eine eigene Alarmierungs-Infrastruktur investieren zu müssen, können BOS-Dienste wieder gesichert alarmiert werden.

GSM und SMS - Nahezu jeder besitzt heute ein GSM-Handy. Können diese vorhandenen Geräte nicht auch für eine Alarmierung genützt werden?
Die Vorteile würden doch klar auf der Hand liegen: Hohe Trageakzeptenz der Benutzer, Erreichbarkeit im gesamten GSM-Netz, weder Anschaffungs- noch Wartungskosten bei den Endgeräten, usw.
Oft wird SMS als DAS Alarmierungsmittel der Neuzeit angesehen - doch gerade die weltweite Vereinigung der Mobilfunkanbieter (GSM Association), welche mehr als 620 Anbieter vertritt, nimmt in einem umfassenden Positionspapier tiefgreifend eine ablehnende Stellung über das Verhalten von Mobilfunknetzen bei "Unfällen und Dringlichkeiten" (siehe link am Seitenende).


Schnellstes, sicherstes und zuverlässigtes Alarmierungsetz der Neuzeit

Mit dem satellitenbasierenden Hochleistungsalarmierungsnetz steht derzeit den Einsatzorganisationen in Ostösterreich wieder eine hochverfügbare und vollkommen von der öffentlichen Infrastruktur unabhängige Alarmierungsmöglichkeit zur Verfügung - eines der modernsten Alarmierungsnetze, welche derzeit am Weltmarkt überhaupt in Betrieb sind.
Aufgrund der Leistungsfähigkeit moderner Alarmierungsnetze ist es nicht mehr erforderlich, dass sich jeder BOS-Dienst wieder seine eigene und meist nur lokale Alarmierungslösung aufbauen muss - die dadurch gesparten Kosten können für sinnvollere Investitionen verwendet werden. Gleichzeitig sind bereitschaftshabende Sonderdienste landesweit erreichbar.

Die Grundidee für das Pagernetz entstand 2004 aufgrund der Notwendigkeit, da das analoge Funknetz vom Roten Kreuz Niederösterreich aus den 80-iger Jahren stammt und einen gesicherte Alarmierung nicht mehr gegeben ist. Es war nicht nur die Leistungsfähigkeit vollkommen erschöpft, auch die Zuverlässigkeit sowie die sehr langsame Übertragungsgeschwindigkeit der analogen Systeme entsprach in keinster Weise mehr dem heutigen Standard.

Das nach ausführlicher Planungs- und Relasierungsphase im Jahr 2005 in Betrieb genommene neue Alarmierungsnetz war anfangs nur für die beiden niederösterreichischen Rettungsdienste vom Roten Kreuz und Arbeitersamariterbund gedacht. Parallel dazu wurden alle bodengebundenen Notarztmittel, als auch die in Ostösterreich stationierten ÖAMTC-Notarzthubschrauber auf moderne Alarmierungsmöglichkeit umgestellt.


Bundeslandweite Erreichbarkeit spricht sich bei den BOS-Diensten herum

Aufgrund der extrem hohen Verfügbarkeit, der sehr raschen und vor allem landesweit GLEICHZEITIGEN Alarmierung auch an eine sehr große Anzahl von Alarmempfängern - und der Tatsache, dass durch den Alarmzubringer via breitbandigem Satellitenraumsegment noch sehr viele freie Alarmierungskapazitäten zur Verfügung stehen - hat sich das synchrone Pagernetz nicht nur bei bereits nahezu allen BOS-Diensten in Niederösterreich, sondern mittlerweile auch im Bundesland Wien einen sehr guten Ruf gemacht. Das Burgenland wird ebenfalls bereits teilweise versorgt.

Natürlich sind über das Alarmierungsnetz - unabhängig von Pagern - auch Ansteuerungen von hochverfügbaren digitalen Alarmempfängern wie Schaltkontakte, intelligente Gerätesteuerungen als auch Großdisplays in Fahrzeughallen möglich.

Das Alarmierungsnetz steht ausschliesslich für BOS-Dienste zur Verfügung (BOS steht für "Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben) - welche im Dienste der Menschheit z.B. mit Sicherheits-, Bergungs-, Rettungs- und Gesundheitsaufgaben vertraut sind.


Einfache Netzerweiterungsmöglichkeit in ganz Österreich möglich

Da jeder Alarmierungsstandort für sich unabhängig arbeitet und jeweils direkt an den Satelliten angebunden ist, sind auch lokale Insellösungen in anderen Bundesländern sehr rasch und völlig unspektakulär realisierbar. Genaugenommen ist das Alarmierungsnetz in Ostösterreich nichts anderes als eine systematische Anhäufung von einzelnen Senderstandorten, welche untereinander auf einen synchronen Betrieb abgestimmt sind, und in Summe gesehen ganz einfach ein homogenes und landesweites Alarmierungsnetz darstellen.

Zur völlig unabhängigen - und vor allem direkten Alarmierung der Pager - steht ein Paging-Gateway zur Verfügung, welches mittels XML-Interface auch von anderen Applikationen außer dem von NOTRUF NÖ verwendeten Einsatzleitsystem NOVOTEC angesprochen werden kann.

Weiters können - ebenfalls unabhängig vom Leitstellenbetrieb in Niederösterreich - die Pager auch mittels einer gesicherten Webalarmierungsoberfläche, einem ISDN-Komforttelefon (Habimat) oder anderen Einsatzleitsystemen, etc. immer gleich selbst und direkt ausgelöst werden.
Aufgrund spezieller Sicherheitsvorkehrungen ist es immer nur möglich, jeweils die eigenen Pager auszulösen.

Eine umfassende Beschreibung der Funktionen und diversen Möglichkeiten werden unter dem Menüpunkt
Funktionsweise erläutert.

Für detaillierte Informationen oder Ausarbeitung von Möglichkeiten zur Alarmierung weiterer BOS-Dienste - natürlich auch außerhalb des derzeitigen Versorgungsbereiches - stehen wir ihnen sehr gerne unter
info@pagernetz.at zur Verfügung.


Links
Disasterreport
GSM World -  the website of the GSM Association

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